Wasser bei der Eisenbahn
Der Wasserturm auf dem Museumsparkgelände. Im Vordergrund der 2. Lokschuppen und die Drehscheibe.
Dr. Alfred Gottwaldt, Leiter der Abteilung Schienenverkehr im Deutschen Technikmuseum
Was wäre die Dampflokomotive ohne den Dampf, also ohne heißes Wasser? Während 150 Jahren des Eisenbahnbetriebs musste weltweit nicht nur der Brennstoff, sondern stets auch das nötige Wasser in großen Mengen zur Verfügung stehen. Diese Zeit ist vorüber, ihr Gegenstand ist Geschichte.
Das "Arbeitsmittel Wasser" auf der Eisenbahn steht nun erstmals im Mittelpunkt eines reich illustrierten Vortrags: Die Produktion in Wasserstationen und Wassertürmen für einen gigantischen Bedarf, der Kampf mit der schwankenden Wasserqualität, die Folgen von Wassermangel bis zur Entwicklung von Kondensationslokomotiven, die Schwierigkeit ausreichender Wasserversorgung im Krieg, die sonstigen Verwendungen von Wasser zum Heizen, Tränken und Waschen bei der Eisenbahn sowie die aktuelle Situation ihrer Wasserversorgung.
Vortrag der Reihe "Verkehrsgeschichte" des VDI-Arbeitskreises Technikgeschichte (Leitung: Dr.-Ing. Karl-Eugen Kurrer und Dr. phil. Stefan Poser)
| Datum | Zeit | Ort |
|---|---|---|
| Do., 3. Mai 2012 | 17.30 Uhr | Vortragssaal, 4. OG |
