Der Windgeist Kurt, das Maskottchen der Ausstellung © Titus
Maßarbeit am 30.11.2011: Aufstellung des Rotorblattes neben dem Deutschen Technikmuseum
© SDTB / C. Kirchner
Chinesischer Centipedendrachen aus Seide, der die Wünsche der Menschen zu den Göttern tragen soll .
© SDTB / C. Kirchner
Präsident Lincoln als Windspiel, in den USA sehr beliebt als Haus- und Gartenschmuck.
© SDTB / C. Kirchner
Termiten nutzen den Wind zur Kühlung und Lüftung ihres Baus.
© SDTB / C. Kirchner
BARD Offshore 1, Windpark in der Nordsee
© Jan Oelker
WINDSTÄRKEN
Sonderausstellung vom 26. Oktober 2011 bis 28. Februar 2013
Mit WINDSTÄRKEN zeigt das Deutsche Technikmuseum die erste große Sonderausstellung, die den Wind und seine Energie zum Thema hat.
Blick in den Bereich "Wind als Bedrohung". Kaiserpinguine überleben bei -50°C und Schneestürmen von über 180 km/h durch ein geschicktes Rotationsverfahren im Rudel und ihr dichtes Gefieder. © SDTB / C. Kirchner
Die ganze Vielfalt des Phänomens Wind wird spannend und unterhaltsam, überraschend und sinnlich präsentiert. Auf 1050 qm erzählen Windgötter Geschichten über den Wind und Hands-on-Versuche laden zum Experimentieren ein. Neben der Erklärung der Windkrafttechnologie steht außerdem die gesellschaftliche Bedeutung von Windenergie im Mittelpunkt der Betrachtung.
VIDEO zur Ausstellung
Windtechnik zum Anfassen nah findet man bereits neben dem Museum: Ein 44 Meter langes Rotorblatt ragt hier in den Himmel. Es ist zugleich Skulptur und Werbeträger für die Ausstellung und verdeutlicht eindrücklich die wahren Größenverhältnisse von Windkraftanlagen.
Begleitprogramm
Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit verschiedenen kostenlosen Angeboten für Schulklassen und Kitas sowie mit Gruppenführungen für Erwachsene und speziellen Führungen für Blinde und Sehbehinderte.
Einen "stürmischen" Kindergeburtstag können kleine Besucherinnen und Besucher hier ebenfalls feiern.
Die Werkstatt des Windrad-Bastlers Wolfgang Wienpahl, in den 1970er Jahren © SDTB / C. Kirchner
Die fünf Themenbereiche der Ausstellung
Wind weckt Fantasie – Drachen, Musikinstrumente, Windspiele und das Gegenwindfahrrad zeigen, wie der Wind die Fantasie des Menschen beflügelt. An mehreren Stationen können die Besucher die Wirkung des Windes entdecken, ihn spüren und zum Spielen nutzen.
Was ist Wind? – Mythos und naturwissenschaftliches Phänomen zugleich: Erzählt wird von Windgöttern, Wetterhähnen und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den globalen Windsystemen.
Wind als Bedrohung – Der Wind ist Naturgewalt und eine bedrohliche Kraft. Seinen negativen Auswirkungen, wie etwa bei Windchill, Erosion und Sturm, werden die entsprechenden Schutzmaßnahmen von Mensch und Tier gegenübergestellt.
Wind wirkt Wunder – Trocknen, fliegen, segeln, klimatisieren: Pflanzen, Tiere und Menschen nutzen den Wind sehr unterschiedlich und mit oft überraschend raffinierten Methoden.
125 Jahre Windstrom – Im Jahr 1887 wird in Schottland erstmals aus Wind Strom erzeugt. Ein Zeitstrahl verdeutlicht die historische und aktuelle Entwicklung der Stromerzeugung aus Windenergie – vom Bastler-Pionier zum Großkonzern, von der Windmühle zum Windpark. Neben Rotorblatt, Getriebe und Generator von Windkraftanlagen sind auch Stromnetze und Speichertechnologien sowie Berufsfelder und gesellschaftliche Streitfragen zur Zukunft der Windkrafttechnologie Thema.
Schirmherrschaft
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministers Dr. Norbert Röttgen.

