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Deutsches Technikmuseum Berlin - "Stille Rebellen" - Überfall auf Deportationszug von Mechelen nach Auschwitz

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

"Stille Rebellen" - Überfall auf Deportationszug von Mechelen nach Auschwitz

Gastspiel des Hamburger Sprechwerks in der sogenannten Ladestraße des Deutschen Technikmuseums

Im Jahr des 25jährigen Bestehens des Deutschen Technikmuseums gastiert auf seinem Areal der „Ladestraße“ das Sprechwerk Hamburg mit „Stille Rebellen“ – dem Leitgedanken des Museums entsprechend, immer auch die Ambivalenz der Technik zu thematisieren und insbesondere den verhängnisvollen Entwicklungen und Ausformungen in der NS-Zeit und den Schrecken des Holocaust Raum zu geben.

18.09. - 21.09.08
jeweils 20 Uhr

„Stille Rebellen“

ausgerüstet mit ein wenig Werkzeug, einem Revolver und einer Sturmlaterne, machen sich mitAm 19. April 1943 begann der Aufstand im Warschauer Ghetto. Er ist das größte Symbol im jüdischen Widerstand gegen den Rassenwahn und gegen die Vernichtungspolitik deutscher Besatzer im Zweiten Weltkrieg. Am selben Abend fand weit entfernt von Warschau im besetzten Belgien eine viel kleinere Widerstandstat statt, die beispielhaft für Courage und Risikobereitschaft ist: der Überfall auf einen Deportationszug von dem belgischen Sammellager Mechelen in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Drei junge Männer, den Fahrrädern in der Nacht auf den Weg, um unweit von Brüssel einen Zug aufzuhalten, der mit 1600 Inhaftierten, deutscher Schutzpolizei und belgischem Zugführerpersonal belegt war.
Ihr Ziel war es, den Zug zum Halten zu bringen, die Bewacher abzulenken, die Waggontüren zu öffnen und die fliehenden Menschen mit ein wenig Geld zu versorgen, damit sie sich selbst weiterhelfen konnten.

Diese mutige Aktion wurde von Marion Schreiber minutiös recherchiert und in der Dokumentation „Stille Rebellen“ im Jahr 2000 veröffentlicht. Andreas Lübbers, der künstlerische Leiter des Hamburger Sprechwerks, hat aus diesem Stoff, der einerseits hohe Spannung erzeugt und andererseits tiefes Entsetzen auslöst, eine Bühnenfassung erstellt.

Konstanze Ullmer, Regisseurin, Schauspielerin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Hamburger Sprechwerks, wird das Theaterstück für die Bühne des Sprechwerks umsetzen.

Mitwirkende

Christina Arndt, Michael Bernhard, Jasmin Buterfas, David Hannak, Simon Hatzl, Manuel Klein, Annabelle Krieg, Hans-Peter Kurr, Joachim Liesert, Chris Urwyler und Daniele Veterale
Regie: Konstanze Ullmer

Ort

In der sogenannten Ladestraße beim Science Center Spectrum - Zufahrt über die Möckernstraße (Halle neben dem ehemaligen Oldtimer Depot).

Karten

12,- € /ermäßigt 10,-€ unter 030 - 409 83 195 oder tickets@ehrlichearbeit.de

Kontakt

ehrliche arbeit – freies Kulturbüro, Schönhauser Allee 73, 10437 Berlin, Tel: 030-3920 2140

post@ehrlichearbeit.de; Presse: Heike Thierbach, Tel: 0178-1970 087, culture_tipp@web.de

Uraufführung in Hamburg

Samstag, 30.08.2008, 20 Uhr (weitere Vorstellungen: 4.-6.09.08, 24.-25.09.08, 20 Uhr)
Ort: Hamburger Sprechwerk, Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg
Karten: 17,- € / erm. 11,- € unter 040-2442 39 32 theaterkarten@hamburgersprechwerk.de, www.kartenhaus.de

Partner und Förderer

Das Projekt ist gefördert von der Kulturbehörde Hamburg. Das Berliner Gastspiel wird ermöglicht durch die „Dr.Horst und Ilse Rusch-Stiftung“ und unterstützt vom Deutschen Technikmuseum.