Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin - Ausstellungen -
Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 BerlinTel: 030-90 254-0, info@sdtb.de
6. November 2008 bis 2. August 2009
Pressekonferenz am 4.11.2008 um 11 Uhr
mathema – Ist Mathematik die Sprache der Natur?
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres der Mathematik stellt das Deutsche Technikmuseum Berlin mit einer großen Ausstellung die Frage: Ist Mathematik die Sprache der Natur? Unter der Schirmherrschaft von Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, lädt »mathema» ein, die Geheimnisse der Welt zu erforschen. Mathematik ist Teil unseres Denkens und Lebens. Sie hilft, die Strukturen der Natur zu erkennen. Unser Wissen über die Welt, unser Verständnis von ihren Gesetzmäßigkeiten, aber auch technische Entwicklungen stehen in direktem Zusammenhang mit mathematischen Kenntnissen. Die Ausstellung lässt das allgemein verbreitete Bild der Mathematik vergessen und gibt ein neues, lebendiges Bild der Zahlenlehre. Informationen unter www.mathema-ausstellung.de
4. November 2008 bis 1. März 2009
Im Rahmen des 3. Europäischen Monats der Fotografie
Gleisdreieck 1978 – Fotografische Spurensicherung im alten West-Berlin
Auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs und heutigen Berliner Technikmuseums breitete sich jahrzehntelang eine Kohlenhaldenlandschaft aus, die „eiserne Reserve“ Berlins. Als Reaktion auf die Blockade des Güterverkehrs nach West-Berlin durch die Sowjetunion, 1948, erwarb der Berliner Senat diese Kohlen aus der Niederlausitz. Das von Ostberliner Arbeitern mühevoll errichtete Denk-Mal zerfiel in jahrzehntelanger Abgeschiedenheit: ein Erosionsprozess im Dialog zwischen Struktur und Chaos. Die beiden Land-Art-Künstler Karina Raeck und Gary Rieveschl unternahmen ab 1978 gleichsam als „ Archäologie der jüngsten Vergangenheit“ eine fotografische Spurensicherung bei Stadtwanderungen durch die Geschichtswelten des alten West-Berlins. Im Rahmen des 3. Europäischen Monats der Fotografie. Ort: Galerie der Dauerausstellung »Fototechnik«.
ab 14. Dezember 2008
Pressekonferenz am 11.12.2008 um 11 Uhr
Vorweihnachtliches „Papierfest“ für die Familie: 14.12.2008, 12 - 17 Uhr
»Papiermanufaktur« - Neue Dauerausstellung zur Papiertechnik
In der neu gestalteten Abteilung »Papiertechnik« kann wieder Papier geschöpft werden – nun auch an zwei neu eingerichteten rollstuhlgerechten Schöpfplätzen. Im Vordergrund der »Papiermanufaktur« stehen Informationen und Objekte aus der Geschichte dieses über 2000 Jahre alten Beschreibstoffes und die Frage, wie sehr die Thematik Papier auch noch im digitalen Zeitalter unseren Alltag bestimmt. Neu gestaltet ist ebenfalls die so genannte historische Pferdetreppe: In deren Aufgang werden Fasern von Pflanzen und Materialien, aus denen man Textilien und Papier herstellt, ganz groß in Erscheinung treten. Dass die „Erfinder“ von Fäden und Papieren in Wirklichkeit wiederum winzig klein waren, erfährt man im Vorübergehen.
Weiterhin bis bis 2. November 2008
Mann und Auto
Das Verhältnis von »Mann und Auto« ist ein moderner Mythos, den Brigitte Kraemer in ihren Fotografien facettenreich beleuchtet. Sie besucht Autotreffen, Raststätten und Automobilmessen und ist mit ihrer Kamera tief in eine Männerdomäne eingetaucht. Die besondere Beziehung vieler Männer zu ihren Autos ist von Technikverliebtheit, Kreativität, aber auch Absurdität geprägt. Der Ausgestaltung sind keine Grenzen gesetzt, und manchmal entsprechen sich Mann und Auto auch auf eigentümliche Weise. Die Ausstellung zeigt 40 Schwarzweiß- und Farbfotos der vielfach ausgezeichneten Künstlerin.
Ort: Galerie der Dauerausstellung »Fototechnik«.
bis 31. Dezember 2008 verlängert
Speisen auf Reisen – Zur Geschichte der Reiseverpflegung im Umfeld der Eisenbahn
Diese Ausstellung beleuchtet erstmals das Thema „Essen und Trinken im Umfeld der Eisenbahn“ anhand einer einzigartigen Sammlung von Geschirr, Besteck, Modellen, Fotos,Plakaten und Dokumenten wie Speisekarten und Rechnungen. Sie zeigt, wie die ersten Bahnhofswirtschaften entstanden und wie seit den 1880er Jahren der Speisewagen seinen Siegeszug antrat. Die belgisch-französische Compagnie Internationale des Wagon-Lits und kleinere deutsche Speisewagenbetreiber waren die ersten, die das Restaurant auf Rädern betrieben. 1916 wurde die MITROPA gegründet.
Kooperationen
bis 31. Dezember 2008 verlängert
1=2 – Kooperation mit dem Museum für Naturkunde in Berlin
Bei Vorlage der Eintrittskarte eines der beiden Museen erhalten Besucherinnen und Besucher im jeweils anderen Museum kostenlosen Eintritt für eine Begleitperson.
Zucker-Museum, Amrumer Straße 32, 13353 BerlinTel: 030-31 42 75 74, zuckermuseum@sdtb.de
bis auf Weiteres
"Zwischen Rübe und Kristall“
Das Herz einer Zuckerfabrik ist das Betriebslabor. Dort wird sichergestellt, dass der Zucker wirtschaftlich und in bester Qualität aus der Rübe gewonnen wird. Die Ausstellung erklärt die Bedeutung des Weddinger Zuckerinstituts für die Ausbildung von Zuckertechnologen und die Weiterentwicklung analytischer Methoden für die Zuckerindustrie.
Zeiss-Großplanetarium, Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin, Tel: 030-42 18 45 0, sternwarte@sdtb.de
Bitte beachten!
Die für Oktober 2008 angekündigten Ausstellungen „Das Reich der Sonne – Heimat der Menschheit“ und „Sonnen über Berlin – Fiktive Ansichten einer Metropole“ müssen wegen unvorhergesehener Bauarbeiten leider ausfallen. Wir danken für Ihr Verständnis!
