44 Meter hohes Rotorblatt in Kreuzberg aufgestellt
Starkes Signal für das Deutsche Technikmuseum und die Ausstellung WINDSTÄRKEN
Spektakuläre Aktion am Deutschen Technikmuseum in Berlin: Ein 44 Meter langes und sieben Tonnen schweres Rotorblatt einer Windkraftanlage steht seit Mittwoch neben dem Museum. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch war es vom brandenburgischen Lauchhammer auf der Straße nach Berlin transportiert worden. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative mit der Windbranche im Rahmen der neuen Sonderausstellung WINDSTÄRKEN zum Wind und seiner Energie. Das Rotorblatt der Firma Vestas Blades wird während der Laufzeit der Ausstellung (bis 28. Februar 2013) als Wahrzeichen neben dem Deutschen Technikmuseum stehen und so das Stadtbild von Berlin-Kreuzberg prägen.
Das in den Himmel ragende Rotorblatt ist zugleich Skulptur und Werbeträger für die Ausstellung. Es symbolisiert die Stärke des Windes, die in der Lage ist, solch gewaltige Objekte in Bewegung zu versetzen und zugleich die ausgefeilte Technologie, mit der Menschen diese Kräfte zu ihrem Nutzen einfangen. Die meisten Menschen sehen Windkraftanlagen nur aus der Ferne, die wahren Dimensionen der Anlagen mit ihren riesigen Rotorblättern werden jedoch erst durch die Betrachtung aus unmittelbarer Nähe deutlich.
Das Rotorblatt stammt von einer Vestas-Windenergieanlage V90 und besteht aus Glasfaser- und Kohlefaserkunstoffen. Bis zum Sommer 2011 produzierte das Werk von Vestas Blades in Lauchhammer hauptsächlich die 44 Meter langen Rotorblätter für die Windenergieanlagen vom Typ V90-2.0 oder 3.0 MW. Seit 2011 stellen die rund 600 Beschäftigten 55 Meter lange Blätter für den aktuellen Anlagentyp V112-3.0 MW her. Vestas Blades stellt dem Deutschen Technikmuseum das Rotorblatt zur Verfügung und sorgte für den Transport.
Die Aufstellung am Deutschen Technikmuseum koordinierte die Firma Notus Energy aus Potsdam – von der Organisation der Baugenehmigung des zuständigen Bezirksamtes bis zur Abstimmung mit mehreren beteiligten Firmen die sich mit der Statik, der Konstruktion eines demontierbaren und transportablen Fundaments, den notwendigen Bodenuntersuchungen und der Streckenerkundung für den Transport befassen.
Mit der Sonderausstellung WINDSTÄRKEN zeigt das Deutsche Technikmuseum die erste große Ausstellung, die vom Wind und seiner Energie erzählt. Die ganze Vielfalt des Phänomens Wind wird dabei auf 1050 Quadratmetern anschaulich und unterhaltsam präsentiert – von seinem Einfluss auf Natur, Kunst und Kultur bis hin zur Idee, die Kraft des Windes für die Energieversorgung zu nutzen. Fünf große Themenbereiche machen die Bedeutung des Windes greifbar und erfahrbar. Die Ausstellung wird begleitet durch ein vom Bundesumweltministerium gefördertes museumspädagogisches Programm. Das Angebot umfasst kostenlose (nur Museumseintritt) lehrplanorientierte Führungen für Schulklassen der Stufen 1-13 sowie für Kita-Gruppen.

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Aufstellen des Rotorblattes 1

Aufstellen des Rotorblattes 2

Aufstellen des Rotorblattes 3

Aufstellen des Rotorblattes 4

Aufstellen des Rotorblattes 5

Aufstellen des Rotorblatts 6

Aufstellen des Rotorblattes 7

Aufstellen des Rotorblattes 8

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Aufstellen des Rotorblattes 10

Aufstellen des Rotorblattes 11

Aufstellen des Rotorblattes 12

Aufstellen des Rotorblattes 13

Aufstellen des Rotorblattes 14

Aufstellen des Rotorblattes 15

Aufstellen des Rotorblattes 16

Aufstellen des Rotorblattes 17

Aufstellen des Rotorblattes 18

Aufstellen des Rotorblattes 19

Aufstellen des Rotorblattes 20

Aufstellen des Rotorblattes 21

Aufstellen des Rotorblattes 22

Aufstellen des Rotorblattes 23

Vorbereitungen zur Installation des Rotorblatts 1

Vorbereitungen zur Installation des Rotorblatts 2

Vorbereitungen zur Installation des Rotorblatts 3

Transport des Rotorblattes 1

Transport des Rotorblattes 2

Transport des Rotorblattes 3
