| |

Deutsches Technikmuseum Berlin - Medieninfo: WUNDERKAMMER WISSENSCHAFT

Navigationsmenüs


Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

WUNDERKAMMER WISSENSCHAFT

Start der Wanderausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft im Deutschen Technikmuseum
23. September bis 1. November 2009

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Welche Rolle spielt eine Kieselalge bei der Entwicklung leichter Autofelgen? Was macht Bakterien und Viren zu Krankheitserregern? Gelingt es, das Sonnenfeuer auf die Erde zu holen, um die Energieversorgung von morgen zu sichern?

Diesen und anderen spannenden Fragen sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft auf der Spur: Sie lüften die Geheimnisse von Materie, Energie, Raum und Zeit. Die Wanderausstellung „Wunderkammer Wissenschaft“ gewährt erstmals einen umfassenden Einblick in eine Welt, die sonst nur wenigen Forscherinnen und Forschern vorbehalten ist.
Rund 500 akustisch untermalte bewegte und bewegende Bilder – von kleinsten Nanowelten bis zu riesigen Großgeräten – laden die breite Öffentlichkeit ein zu einer faszinierenden Begegnung mit den Rätseln, die Wissenschaft und Forschung heute lösen. Die beeindruckenden Wissenschaftsbilder auf großformatigen LCD-Bildschirmen entfalten ohne Erklärung ihre Eigenwirkung:
16 „Wunderkammern“ lassen den Betrachter den ursprünglichen Impuls des Erforschens nachempfinden – das Staunen über das Wunderbare unserer Welt, die Neugier und das Fragen nach ihrer Entstehung, Entwicklung und Zukunft.

Pressegespräch: Dienstag, 22.09.2009, 11.00 Uhr
Akkreditierung: info@sdtb.de

Am 22. September 2009 wird die Ausstellung „Wunderkammer Wissenschaft“ in Anwesenheit der Ideengeberin Doris Böhme, Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ, Dr. Rolf Zettl, Geschäftsführer der Helmholtz-Gemeinschaft sowie Joseph Hoppe, Stellvertreter des Direktors des Deutschen Technikmuseums, der Presse vorgestellt. Das Deutsche Technikmuseum als Kooperationspartner ist erster Ausstellungsort.
Uwe Graalfs von Graalfs Architekten berichtet über die Konzeption und Realisierung der Wanderausstellung, die in überdimensionierten „Wunderkammer“-Koffern auf Reisen geht. Weitere Ansprechpartner sind Conny Dietrich, die Koordinatorin des Gesamtprojektes, und Thomas Gazlig, Leiter Kommunikation und Medien der Helmholtz-Gemeinschaft.

Zur Ausstellung

„Der Anfang aller Weisheit ist die Verwunderung.“ (Aristoteles)
Die Wanderausstellung „Wunderkammer Wissenschaft“ der Helmholtz-Gemeinschaft lädt mit rund 500 akustisch untermalten bewegten und bewegenden Bildern in die faszinierende Welt der Wissenschaften ein.
Die Bilderschau zeigt, wie Forscher sich das Universum ins Labor holen, um Antimaterie zu erforschen oder das Rätsel um die Dunkle Materie zu lösen. Sie überrascht mit unerwarteten Einblicken in die Anatomie eines 260 Millionen Jahre alten Paräosauriers oder verdeutlicht, dass Kohlenstoff-Nanoröhren zwanzig Mal fester als Stahl, aber gleichzeitig so leicht wie Aluminium sind.

Dank moderner Bildgebungsverfahren geben 16 „Wunderkammern“ Einblicke in die Arbeit der Helmholtz-Forschungszentren: Welchen großen Fragen sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den sechs Forschungsbereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr aktuell auf der Spur? Die beeindruckenden Bilder aus der Wissenschaft werden auf großen LCD-Bildschirmen präsentiert – Mikroskopaufnahmen, Satellitenbilder, Computeranimationen, Röntgenbilder, aber auch inszenierte Fotoaufnahmen wissenschaftlicher Objekte und Geräte.

Über die Forschungsarbeit, die sich hinter den Bildern verbirgt, geben Begleithefte Auskunft.
Die Helmholtz-Forscherinnen und Forscher entwickeln Flugzeuge, Speicherelemente und Solarzellen der nächsten Generation, entdecken unbekannte chemische Elemente, erfinden neue Materialien und neue Krankheitstherapien. Dabei nutzen sie einerseits den Blick aus weiter Ferne, aus dem Weltraum – und wagen andererseits den Blick ins Innere, in die Materie und ihre kleinsten Bauteile.

Touchscreens ermöglichen den direkten Zugang auf ein Internet-Portal, das die einzelnen Bilder genauer erläutert. Schließlich bieten Audiostationen ungewöhnliche Informationen aus der Helmholtz-Forschung zum Hören an.

Sonderseiten zur Ausstellung: www.wunderkammerwissenschaft.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,8 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Forschung leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft und steht in der Tradition des vielseitigen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Ausführliche Informationen unter www.helmholtz.de

Pressekontakt

Kerstin Bähren
Kommunikation und Medien
Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.
Telefon: 030 – 20 63 29 24
E-Mail: kerstin.baehren@helmholtz.de

Conny Dietrich
Projektkoordination „Wunderkammer Wissenschaft“
Telefon: 0341 – 47 84 656
E-Mail: info@wunderkammerwissenschaft.de