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Deutsches Technikmuseum Berlin - Medieninfo: Schiffspropeller – Innovative Technik – Monumentale Kunstwerke

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Neue Fotosonderausstellung

Schiffspropeller – Innovative Technik – Monumentale Kunstwerke

1. November 2011 bis 26. Februar 2012

Sie sind unsichtbare Giganten – die Schiffspropeller der großen Tanker und Containerschiffe. Welche Dimensionen sie tatsächlich haben und wie aufwändig sie gefertigt werden, zeigt die neue Fotoausstellung des Deutschen Technikmuseums. 60 kommentierte Aufnahmen des Fotokünstlers Hitch veranschaulichen die Produktionsprozesse in der Mecklenburgischen Metallguss GmbH (MMG) in Waren an der Müritz. Deutlich werden unter anderem die Größenrelationen zwischen den Facharbeitern und ihrem Produkt, dem Propeller, der bis zu 11,5 Metern Durchmesser erreichen kann. Zu sehen sind die Farb-Fotografien ab Dienstag, den 1. November 2011, in der Galerie der Dauerausstellung Fototechnik.

Die Fotoschau öffnet die Türen in die Werkstätten der MMG, dem weltweiten Marktführer in Entwurf und Produktion von Großpropellern. Die gewaltigen Schiffsschrauben wiegen bis zu 150 Tonnen, werden von bis zu 120 000 PS angetrieben und drehen sich bis zu 150 000 Mal Tag für Tag um die eigene Achse. Die Schritte der technisch anspruchsvollen Herstellung – vom komplexen Gussverfahren bis zum Fräsen und Schleifen für eine präzise ausgearbeitete Oberflächenstruktur – werden unverfälscht festgehalten.

Der Berliner Fotokünstler Hitch wurde 1967 geboren. Nach einem autodidaktischen
Fotografie-Studium ist er heute freiberuflich in den Bereichen Industrie- und Architekturfotografie tätig. Auf klassische Weise fotografiert er mit einer analogen Leicaflex-Kamera ohne den Einsatz von Blitzlicht. Die nachträgliche Bildbearbeitung am Computer lehnt er strikt ab. Seine Fotos haben daher ihren ganz besonderen Charme. Die Ausstellung ist Teil seines Langzeitprojektes „TechStruct – Germany“ und steht unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Jürgen Seidel.