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Deutsches Technikmuseum - Medieninfo: PILLEN UND PIPETTEN

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

PILLEN UND PIPETTEN
Die chemisch-pharmazeutische Industrie am Beispiel Schering

Pressekonferenz zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung
am Dienstag, den 1. Juni 2010, um 11 Uhr
Deutsches Technikmuseum | Lokschuppen | Trebbiner Str. 9 | 10963 Berlin


Akkreditierung und Anmeldung persönlicher Interviews unter:
http://anmeldung.sdtb.de/1

Die neue Dauerausstellung „Pillen und Pipetten“ im Deutschen Technikmuseum behandelt historische und aktuelle Themen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Auf 400 qm gibt sie Jugendlichen und Erwachsenen einen umfassenden Einblick in die Branche am Beispiel des ehemaligen Chemie- und Pharmaunternehmens Schering.
„Unsere moderne Zivilisation stammt aus dem Labor!“, lautet die These der Kuratoren. Fast alle Stoffe, mit denen wir umgehen und die uns umgeben, enthalten im Labor erforschte und entwickelte Anteile. Auch in unserem Körper gibt es kaum etwas, das nicht für den Erhalt oder die Wiedererlangung der Gesundheit oder gar zur Leistungssteigerung im Labor analysiert wurde.
Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Schering Stiftung und der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin. Erstmals wird in Deutschland dieser bedeutende Industriezweig in einem großen Museum präsentiert. Ein langfristig angelegtes Begleitprogramm unterstützt das gemeinsame Anliegen der Kooperationspartner, insbesondere Kinder und Jugendliche für die Prozesse der Wissenschaft, Forschung und Technik zu begeistern sowie Verständnis für die Bedeutung von Wissenschaft in unserer Gesellschaft zu wecken. Die Ausstellung ergänzt ideal die Aktivitäten des Wissenschaftsjahres „Berlin – Hauptstadt für die Wissenschaft 2010“.

Zur Pressekonferenz sprechen:
Prof. Dr. Dirk Böndel, Direktor der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Dr. Volker Koesling, Kurator der Ausstellung und Leiter des Fachgebiets
Wissenschaftliche Instrumente, Deutsches Technikmuseum
Prof. Dr. Reinhard Kurth, Vorsitzender des Stiftungsrates der Schering Stiftung
Heike Catherina Mertens, Vorstand Kultur der Schering Stiftung

Hintergrund der Kooperation

Als die Schering Stiftung im Juli 2006 das Firmenmuseum der Schering AG, das „Scheringianum“, als Zustiftung durch die Schering AG übertragen bekam, hatte sie zwar ein authentisches Kleinod deutscher Pharmaziegeschichte gewonnen, zugleich jedoch ein für die breite Öffentlichkeit kaum wahrnehmbares und schwer zugängliches Museum zu betreiben, das sich auf dem Firmengelände der heutigen Bayer Schering Pharma AG befand. Der Schering Stiftung ist es jedoch ein großes Anliegen, die Entwicklung von Pharmazie und Chemie in Berlin einem breiteren Publikum, vor allem Kindern und Jugendlichen, nahe zu bringen. Da diese Themen bislang in Berlin museumspädagogisch nicht erschlossen waren, entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin die neue Dauerausstellung „PILLEN UND PIPETTEN“, die nun nach zweijähriger Vorbereitung ab dem 2. Juni 2010 in Kreuzberg zu sehen ist.

Die Ausstellung „Pillen und Pipetten“

Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine inhaltlich und gestalterisch originelle und anspruchsvolle Ausstellung, die allgemein verständlich aufbereitet ist.
Vor dem Hintergrund der Geschichte des Berliner Unternehmens Schering lernen die Gäste Arbeitstechniken eines Labors, Arbeitsmittel von der Glaspipette bis zum modernen Pipettierroboter, die chemische Produktvielfalt sowie die Grundlagen der pharmazeutischen Industrie kennen. Sie können selbst zum Pyrotechniker werden und virtuell ein Feuerwerk zusammenbauen und zünden oder eine industrielle Tablettenpresse, mit einem Auswurf von 300.000 Tabletten pro Stunde, bei Vorführungen in Aktion beobachten. Einen weiteren Themenschwerpunkt bilden die Entdeckung der Sexualhormone und ihre Anwendung als Verhütungsmittel in der von Schering entwickelten „Pille“ und die gesellschaftlichen Auswirkungen auf Familienplanung und Sexualität.

Des Weiteren geht die Ausstellung auch auf Themengebiete ein, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wurden und werden. Dazu zählen die Arzneimittelsicherheit - nur wenige Wirkstoffe und Präparate erfüllen die Erwartungen hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit und passieren nach langer und teurer Entwicklung die gesetzlichen Zulassungsbestimmungen - und der Umgang mit Medikamenten, der Pflanzenschutz sowie die Veränderung der Gesellschaft durch die rasanten Fortschritte in der Chemie- und Pharmaindustrie in den vergangenen Jahrzehnten.

Wissenschaftlicher Begleitband

Zur Ausstellung erscheint der wissenschaftliche Begleitband „PILLEN UND PIPETTEN – Facetten einer Schlüsselindustrie“. Er ergänzt das im Museum vermittelte Wissen mit zahlreichen Fachbeiträgen. Namhafte Wissenschaftler präsentieren darin den neuesten Stand der Forschung. Er ist gleichermaßen für Fachleute wie für interessierte Laien zur inhaltlichen Vertiefung geeignet.

Dank

Ein besonderer Dank der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin gilt, neben der Schering Stiftung, den Mitarbeitern des Schering Archivs, Bayer Business Services GmbH, der Berlin-Chemie AG, der Berliner technischen Kunsthochschule (btk) und der eppendorf AG für ihre Beiträge zum Gelingen der Ausstellung.

Deutsches Technikmuseum

Öffnungszeiten: Di bis Fr: 9 – 17.30 Uhr/Sa, So, Feiertage: 10 – 18 Uhr/Mo: geschlossen
Eintritt: 4,50 € - erm. 2,50 €  |  Gruppen ab 10 Personen 3,00 € - erm. 1,50 €
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben ab 15.00 Uhr freien Eintritt!

Zur Ausstellung werden Führungen für Schulklassen und Gruppen zu ausgewählten Themen angeboten. Termine können unter der Tel. 030 / 90 254 124 oder fuehrungen@sdtb.de vereinbart werden.

Der wissenschaftliche Begleitband (Verlag Koehler & Amelang) ist für 19,95 Euro im Museumsshop (ISBN 978-3-7338-0378-0) und für 29,90 Euro im Buchhandel
(ISBN 978-3-7338-0377-3) erhältlich.

Weitere Informationen und Fotos erhalten Sie unter www.sdtb.de und www.scheringstiftung.de

und beim Ausstellungsteam des Deutschen Technikmuseums
Dr. Volker Koesling und Dr. Tilmann Wesolowski
Tel.: 030-90 254 -143/151
koesling@sdtb.de/ wesolowski@sdtb.de

sowie bei Andrea Lehmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Schering Stiftung
Tel. 030-20 62 29 60, lehmann@scheringstiftung.de

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