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Deutsches Technikmuseum Berlin - Medieninfo: Das legendäre Zebraflugzeug der Grzimeks

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Das legendäre Zebraflugzeug der Grzimeks

– Deutsches Technikmuseum präsentiert die Überreste der Dornier Do 27 –

Pressetermin:

Donnerstag, den 25.06.2009, 12.00 Uhr
Akkreditierung erbeten bis zum 23.06.2009 unter
info@sdtb.de

„Unser geflügeltes Zebra“ – so nannte der Zoologe Dr. Bernhard Grzimek liebevoll das Flugzeug, mit dem er und sein Sohn Michael im Dezember 1957 von Frankfurt nach Tansania aufbrachen, um dort Filmaufnahmen zu machen.
Die Dornier Do 27 mit der auffälligen Zebra-Bemalung und der Kennung D-ENTE wurde berühmt durch den Film „Serengeti darf nicht sterben“, der am 25. Juni 1959 im Berliner Ufa- Pavillon uraufgeführt und 1960 mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.
Atemberaubende Aufnahmen machten auf die zunehmende Zerstörung eines der letzten afrikanischen Tierparadiese aufmerksam und mit ihrer Methode der Tierzählung vom Flugzeug aus legten Vater und Sohn den Grundstein für den modernen Natur- und Artenschutz.

Am 10. Januar 1959, kurz vor Abschluss der Dreharbeiten in der Serengeti, verunglückte der erst 24 Jahre alte Michael Grzimek tödlich - das Kamera-Flugzeug kollidierte mit einem Geier, stürzte ab und zerschellte am Boden.
Das Deutsche Technikmuseum hat die wenigen, noch erhaltenen Überreste des legendären „geflügelten Zebras“ 2008 nach Berlin geholt und präsentiert sie in Zusammenarbeit mit der Familie Grzimek und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) am 25. Juni 2009 in der Luftfahrt-Ausstellung.
Erika Grzimek und ihre Söhne Stephan und Christian sind zum Pressetermin anlässlich des 50. Jahrestages der Film-Uraufführung anwesend. Sie erinnern dabei gleichzeitig an den 100. Geburtstag Bernhard Grzimeks (24.04.2009) und den 75. Geburtstag Michael Grzimeks (12.04.2009).

Das Zebraflugzeug in der Luftfahrt-Ausstellung

Die geborgenen Überreste des Flugzeuges lagen knapp 50 Jahre in der Nähe des Ngorongoro-Kraters. Heute sind nur noch etwa 10 Prozent der Maschine erhalten: ein Rumpfstück, ein Tragflächenfragment und die Höhenflosse. Diese Originalteile werden über einem Schattenriss, der die ursprüngliche Form und Größe der Maschine wiedergibt, positioniert.
Informationen über „Fliegende Forscher“ sowie über die Dornier Do 27 - den ersten Flugzeugtyp, der in Deutschland nach Kriegsende in Großserie gefertigt wurde - runden die Präsentation ab. Das Museum erweitert mit dieser Leihgabe seinen Sammlungsbestand zur deutschen Luftfahrtgeschichte nach 1950.

Das Deutsche Technikmuseum dankt der Familie Grzimek, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und Lufthansa Cargo für die freundliche und vielfältige Unterstützung.

Neben den kostenlosen Pressefotos finden Sie noch mehr Bildmaterial gegen Gebühr unter www.okapia.com