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Museumsbahnverkehr am Nikolaustag zwischen dem Deutschen Technikmuseum und dem Depot für Kommunalverkehr
Nikolaustag
Sonntag, 6. Dezember 2009
Der Zugbegleiter pfeift und hebt die Kelle, die Lok gibt Signal und die Posten sichern den Bahnübergang hinter dem Freigelände des Museums in der Nähe der Mühlen. So klingt es und sieht es aus, wenn die Museumseisenbahner mit Unterstützung von Mitgliedern des Fördervereins am Nikolaustag zur Nostalgiefahrt einladen. Als ein besonderes Vergnügen für die ganze Familie verkehrt die Museumsbahn mit einem historischen Eilzugwagen vom Ende der 1930er Jahre zwischen dem Deutschen Technikmuseum in der Trebbiner Straße und dem Depot für Kommunalverkehr (Monumentenhalle) an der Monumentenbrücke.
An diesem Sonntag kann auch ein Teil des Museumsdepots besucht werden. Neben einer Dampfschneeschleuder der Österreichischen Bundesbahn (Bauart Henschel von 1943) ist die Sammlung der BVG-Busse, Automobile und Oldtimer zu besichtigen. Auf dem Museumsgelände in der Trebbiner Straße können Besucher Rangierarbeiten auf der Drehscheibe beobachten.
Der Shuttle verkehrt von 10.30 bis 15.40 Uhr zwischen dem Bahnsteig am Hauptgebäude und dem knapp zwei Kilometer entfernten Bahnsteig am Depot. Die Mitfahrt ist für Museumsbesucher kostenlos.
Rahmenprogramm
Auf dem Depotgelände an der Monumentenbrücke wird es einen kleinen Souvenir- und Bücherstand geben. Besucher können sich gegen eine kleine Spende bei Glühwein, Kakao und Würstchen aufwärmen (solange der Vorrat reicht).
Und unsere jüngsten Besucher können sich auf den Nikolaus freuen, der ebenfalls seinen Besuch angekündigt hat!
Die Museumsbahn
Der Eilzugwagen 508028-11244-1 wurde am 23.06.1937 als C4i mit der Wagennummer 73580 Mü in Dienst gestellt. Hergestellt wurde er von der Firma Linke Hofmann in Breslau als 3. Klasse Wagen. Er wurde im Jahre 1951 von der Deutschen Bundesbahn zu einem C4ywe 36/50 mit Polstersitzen umgebaut. Im Jahre 1966 änderte sich die Bezeichnung in Bye 667. Bis zu seiner Ausmusterung am 10.12.1982 war er im süddeutschen Raum im Einsatz. Im August 2003 wurde er in der Werkstatt des Deutschen Technikmuseums einer Zwischenuntersuchung unterzogen und ist hier auf der museumseigenen Anschlussbahn im Einsatz. Der Wagen ist mit Drehgestellen der Bauart Görlitz III leicht ausgerüstet.
Die Lokomotive ist im Jahre 1967 von der Firma Orenstein-Koppel und Lübecker Maschinenbau AG gebaut worden. Es handelt sich um eine 2-achsige Lokomotive der Bauart MB 10 N mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 Km/h, bei einem Gewicht von 36 t. Sie hat einen Tankinhalt von 800 Liter.
Die Leistung von 250 PS, die der Deutz V 12 Motor F 12 L 714 erzeugt, wird durch zwei Wandler-Strömungsgetriebe, das Wendegetriebe, die Gelenkwellen und die beiden Achsgetriebe auf die Schiene gebracht. Die Lokomotive war bei der Deutschen Bundespost im Paketbahnhof Gleisdreieck im Einsatz, bevor sie in das Museum kam.
Preise
Die Fahrt auf der Museumsbahn ist kostenfrei. Für den Besuch des Museums gelten die üblichen Eintrittspreise:
Erwachsene 4,50 € / 2,50 €
Gruppen (ab 10 Pers.) 3,– € / 1,50 €
Ab 15 Uhr ist der Eintritt für Schüler bis 18 Jahre frei.
Eintrittskarten gelten am selben Tag für das Technikmuseum und das Science Center Spectrum.
Dank!
Die Öffnung des Depots und der Betrieb der Museumsbahn werden ermöglicht durch die „Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin e.V.“
| Museum | Monumentenhalle |
|---|---|
| ab 10:30 | |
| an 10:40 | |
| ab 11:10 | |
| an 11:20 | |
| ab 11:50 | |
| an 12:00 | |
| ab 12:30 | |
| an 12:40 | |
| ab 13:10 | |
| an 13:20 | |
| ab 14:10 | |
| an 14:20 | |
| ab 14:50 letzte Fahrt vom Museum | |
| an 15:00 | |
| ab 15:30 letzte Fahrt von Monumentenhalle | |
| an 15:40 |
