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Deutsches Technikmuseum - Lokschuppen

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Lokschuppen

Schwarzweißzeichnung: Detaillierter Lageplan des Anhalter Güterbahnhofs vor dem Einzug des Museums

Lageplan des Anhalter Güterbahnhofs mit Lokschuppenanlage

Historisch einzigartiger Museumsstandort

Die 1987/88 mit der Eisenbahnausstellung eröffneten Lokschuppen, das Beamtenhaus und der Museumspark des Deutschen Technikmuseums haben einen historisch einzigartigen Standort: Sie liegen auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks vom Anhalter Güterbahnhof.

Die Gegend um das jetzige Museumsgelände war Geburtsstätte des Berliner und preußischen Eisenbahnwesens. Sie wurde ab den 1870er Jahren zu einem der größten Eisenbahnknotenpunkte Berlins.

An der Trebbiner Straße entstand 1874 eine erste Ausweichanlage. 1876 wurde der Anhalter Güterbahnhof mit der fast 300 m langen Ladestraße fertiggestellt, 1880 der Anhalter Personenbahnhof.

Luftfoto: Die weitgehend verfallenen Gebäude lugen aus der grünen Wildnis, von den gelben Klinkerbauten stehen nur Grundmauern, das Dach des Lokschuppens ist  teilweise eingestürzt.

Zweiter Lokschuppen, Werkstattgebäude und Wasserturm während der Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten 1984.

Sie sind Werke des Architekten Franz Schwechten, der auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin erbaut hat. Gleichzeitig entstand das große Bahnbetriebswerk des Anhalter Bahnhofs mit den zwei Ringlokschuppen, die 1879 in Betrieb genommen wurden, Werkstätten und dem Beamtenhaus.

Der im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Anhalter Bahnhof wurde später bis auf ein Portalfragment gesprengt. Der Güterbahnhof blieb relativ gut erhalten und der Güterverkehr wurde nach Kriegsende weitergeführt.

1971 fielen die Arkaden und der westliche (rechte) Kopfbau dem Bau der U-Bahnlinie 7 zum Opfer. Die Schuppen und die Ladestraße sind weitgehend erhalten.

Historische Bauzeichnung: Frontansicht des Verwaltungsgebäudes von Norden. Erhalten ist mit dem Spectrumgebäude nur der östliche Verwaltungsbau, die Durchfahrt in der Mitte und der westliche Teil der Verwaltung wurden im Krieg zerstört.

Bauzeichnung des Verwaltungsgebäudes (Kopfbau) des Anhalter Güterbahnhofs, entworfen von Franz Schwechten 1871

Im erhaltenen östlichen Kopfbau befindet sich jetzt das Science Center Spectrum.

Dahinter sind in der Ladestraße eine Museumswerkstatt, die Straßenverkehrsausstellung "Mensch in Fahrt" und die neue Ausstellung "Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme" untergebracht.

Die Ladestraße ist Bestandteil des Technoversums, das auf dem Gelände als zentrales Eingangs- und Hauptgebäude des Technikmuseums geplant wird.