Geschichte der Archenhold-Sternwarte
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1891 . 1896 . 1897 . 1904 . 1907 . 1908 . 1909 . 1913 . 1915 . 1936 . 1937 . 1945 . 1946 . 1948 . 1958 . 1959 . 1962 . 1970 . 1976 . 1977 . 1982 . 1983 . 1987 . 1989 . 1990 . 1994 . 1996 . 2002 . 2004 . 2005 . 2009
1896 - das Gründungsjahr der Archenhold-Sternwarte
Ihr Wahrzeichen ist das riesige Fernrohr, das längste Linsenfernrohr der Erde. Es ist 21 Meter lang.
Ursprünglich war das Fernrohr nur als Ausstellungsstück auf der Berliner Gewerbeausstellung 1896 gedacht. Mit der Genehmigung, das Fernrohr "bis auf weiteres" im Treptower Park stehen lassen zu dürfen, war de facto die Sternwarte als Volkssternwarte gegründet worden. Betreiber wurde der "Verein der Freunde der Treptow-Sternwarte e.V.". Friedrich Simon Archenhold wurde Vorsitzender des Vereins.
Im Holzbau des Ausstellungsgebäudes wurde der Betrieb der Sternwarte aufgenommen. Vorhanden waren eine astronomische Ausstellung, ein Vortragsraum und sogar eine kleine Bibliothek.
Die Sternwarte wurde von den Berlinern schnell angenommen. Vor allem kamen Schulklassen bald in großer Zahl in die Sternwarte. Das bestärkte Archenhold in seiner Gewissheit, dass die Sternwarte einen wichtigen Beitrag zur Volksbildung in Berlin leistet.
Leider führte es nicht dazu, dass sich der Magistrat, namentlich das Hauptschulamt, stärker finanziell am Unterhalt des Instituts beteiligte. Archenhold war also nach wie vor fast ausschließlich auf Eintrittsgelder und Spenden angewiesen.
