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Deutsches Technikmuseum - Das Internet der Dinge - Komfort kontra Kontrolle

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Das Internet der Dinge - Komfort kontra Kontrolle

Grafik zur Veranstaltung: Zeichnung einer Platine, in der Mitte eine weiße, gezackte Bruchlinie, mit dem Titel der Debatte.

Reihe "Forum Technoversum – die Zukunftsdebatte im Deutschen Technikmuseum"

Podiumsdiskussion
am 29. Oktober 2013 um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) mit

Johannes Kleske (Third Wave GmbH),
Prof. Dr. Paul Lukowicz (TU Kaiserslautern und DFKI GmbH) und
Rena Tangens
(Digitalcourage e.V.)


Moderation: Wolfgang Schiller (DRadio Wissen)

Ein Kühlschrank, der den Supermarkt anfunkt, wenn die Milch abgelaufen ist, ein Toaster mit Internetanschluss – ist das noch schräge Zukunftsmusik oder schon Schnee von gestern?

Zuerst konnten nur Menschen über das Internet kommunizieren, doch nun kommen nach und nach Geräte und Güter hinzu. Mit Codes und Chips versehen, weisen sie sich aus, melden ihren Zustand. Wie viel Komfort kann das bieten? Wie kann dieser aussehen und für welchen Preis ist er zu haben? Setzt sich jeder damit noch größeren Kontrollmöglichkeiten aus? Experten diskutieren darüber im Forum Technoversum.

Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Datum Zeit Ort Einlass/Sendeplatz
Di, 29. Oktober 2013 19.00 Uhr Foyer ab 18.30 Uhr
Do, 5. Dezember 2013 20.05 Uhr DRadio Wissen Hörsaal
Grafik: Logo von DRadio Wissen: Der Schriftzug in weißen Buchstaben auf hellgrünem Hintergrund. Darüber: Ein Programm von DeutschlandRadio

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit DRadio Wissen.
Sie empfangen DRadio Wissen als Livestream im Internet unter www.dradiowissen.de, über Kabel und Satellit sowie im Digitalradio (DAB+).

Sie können die Diskussion auf dem Sendeplatz "Hörsaal" im Programm von DRadio Wissen bald wieder nachhören.

Die Teilnehmer

Portraitfoto von Johannes Kleske

Johannes Kleske © Doro Halewska

Johannes Kleske
Johannes Kleske ist Co-Founder und Geschäftsführer von Third Wave, einer Berliner Unternehmensberatung, die sich auf die Beobachtung neuer Entwicklungen digitaler Technologien und deren Auswirkungen auf menschliches Verhalten spezialisiert hat. Sie berät Kunden wie die Deutsche Telekom, MTV und die Deutsche Postbank, wie sie diese Entwicklungen besser verstehen und sich entsprechend anpassen können.

Kleske ist der Co-Organisator der Cognitive Cities Konferenz, einer Veranstaltung rund um die Zukunft von Städten und vernetzter Urbanität. Er ist Diplom Media System Designer und beschäftigt sich mit Themen wie Quantified Self oder der Zukunft der Arbeit. Darüber sprach er zuletzt bei der re:publica.

Portraitfoto von Paul Lukowicz

Paul Lukowicz © DFKI

Prof. Dr. Paul Lukowicz
Paul Lukowicz ist Professor für Künstliche Intelligenz an der TU Kaiserslautern und wissenschaftliche Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Er studierte Informatik und Physik an der Universität Karlsruhe und baute nach der Promotion an der ETH Zürich das Wearable Computing Labor auf. Von dort kam er über Innsbruck und Passau an die TU Kaiserslautern.

In seiner Forschung widmet er sich Computersystemen an der Grenze zwischen der digitalen und der physikalischen Welt. Dazu gehören in die Kleidung integrierte Sensoren genauso wie intelligente Städte, in denen Millionen Handys, Autos und Gebäude miteinander und mit den Bewohnern kooperieren sollen, um das Leben nachhaltiger, gesünder und menschenfreundlicher zu gestalten.

Portraitfoto von Rena Tangens

Rena Tangens © Veit Mette

Rena Tangens
Rena Tangens ist Datenschutzaktivistin, Internet-Pionierin und Künstlerin mit Schwerpunkt auf medialer Kunst. 1987 brachte sie das erste Modem auf die documenta. 1988 gründete sie gemeinsam mit Barbara Thoens die "Haecksen" - ein Zusammenschluss weiblicher Mitglieder des Chaos Computer Clubs.

Tangens ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Bielefelder Vereins Digitalcourage e.V. Der Verein richtet jährlich die Big Brother Awards in Deutschland aus – ein "Oscar für Datenkraken" oder auch der Datenschutznegativpreis.

Rena Tangens lebt und arbeitet in Bielefeld, sie ist Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs und unterstützt die überwachungskritische Datenschutzdemonstration "Freiheit statt Angst".

Porträitfoto von Wolfgang Schiller

Wolfgang Schiller © Deutschlandradio, Bettina Fürst-Fastré

Wolfgang Schiller
moderiert das Streitgespräch.

Wolfgang Schiller, geboren 1974 in München, ist seit 2009 Redakteur bei DRadio Wissen. Zuvor arbeitete er als Redakteur und Reporter für die Wissenschaftsredaktion des Bayerischen Rundfunks, sowie für verschiedene Sendungen des Bayerischen Fernsehens. Schiller hat in München und Cergy-Pontoise (F) Politische Wissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Philosophie studiert.