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Deutsches Technikmuseum - Alles ist Wasser

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Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Foto: Unscharfer, flüchtiger Blick auf eine Wasseroberfläche, in der sich Bäume und der Himmel spiegeln. Im Wasser erkennt man zwei tote Fische und Laub.

den Bach runter II, 2011.

Foto: Das Blau des Himmels, dunkle Äste und das Grün der Bäume spiegeln sich auf einer leicht bewegten Wasseroberfläche. Es entsteht ein abstraktes Muster

fließend, 2004.

"Alles ist Wasser" – Kunstfotografien von Charlotte Sonntag

25. Mai bis 25. September 2011

Galerie der Schifffahrt-Dauerausstellung (1. OG im Neubau)

Foto: Impressionistisches Bild einer Wasseroberfläche, in der sich Bäume, Himmel und weiße Wolken farbenprächtig spiegeln. Der ruhige Eindruck wird durch zwei Wasserkreise durchbrochen, deren Wellenberge sich konzentrisch ausbreiten.

Wasserkreise, 2004.

Wasser – das "tragende" Element für die Schifffahrt, das Element des Lebens, die Ursubstanz aller Dinge für die frühen Naturphilosophen. Wasser symbolisiert das Unbewusste, die Fruchtbarkeit, das Weiblich-Mütterliche und ist seit jeher Ausdruck der Reinheit und der menschlichen Schöpferkraft.
Die Bedeutung von Wasser ist auch heute ungebrochen - so ist es zum Beispiel physikalisch gesehen eines der Hauptklimaelemente.

Die Sonderausstellung

Die Wasserfotografien der Berliner Künstlerin Charlotte Sonntag im Deutschen Technikmuseum möchten Natur und Kultur, Kunst und Technik in einen Dialog bringen. 19 Aufnahmen werden auf der offenen Galerie im ersten Obergeschoss der Schifffahrts-Ausstellung präsentiert – mit freiem Blick auf Binnenschiffe, Dampfmaschinen und Sportboote. Die Fotografien erinnern an abstrakte und impressionistische Bilder oder Tuschezeichnungen und bilden so einen Kontrast zu den technischen Objekten der Dauerausstellung. Das Verbindende ist das Wasser.

Foto: Eine große und viele kleine gefrorene Luftblasen in Wasser. Die Ansicht wirkt fast wie ein Blick ins Weltall.

Eiskörper, 2004.

Die Fotografien

In ihnen ist das Element Wasser oft nicht eindeutig erkennbar. Es wird durch Spiegelungen wahrnehmbar, erscheint durch Oberflächenstrukturen, verliert sich in Bewegung oder wird zur Abfallentsorgung missbraucht. Die Fotografin interessiert die Abstraktion des Motivs, nicht seine Dokumentation.

Eingehende und geduldige Beobachtungen liegen den Aufnahmen zugrunde. Und ob Wasser oder Eis, es handelt sich um festgehaltene oder festgefrorene Momente des ewig Bewegten.

Wasser als Spiegel der Welt.

 © für alle Fotografien: Charlotte Sonntag